Infobrief Juli 2021

Abgesehen von den seelischen Leiden sind die wirtschaftlichen Schäden für die arme Bevölkerung immens.
Wie im Frühjahr des letzten Jahres werden entsprechend unserer Möglichkeiten die monatlichen Hilfsbeiträge an Ältere und Behinderten verdoppelt, der Gehaltszuschuss an die Erzieherinnen wesentlich erhöht, zum Ausgleich ihres Einkommensausfalls. Außerdem planen wir höhere Stipendienbeihilfen an Schüler und Studenten in diesem Jahr, sowie einen höheren Unterstützungsbeitrag für die armen Menschen bei unseren Hilfsfahrten zum vietnamesischen Neujahrsfest.

Bei der Hilfe für die Betroffenen, ob Umwelt-, Naturkatastrophe oder Pandemie spüren wir immer wieder die starke Verbundenheit mit Ihnen und Ihre Bereitschaft, unsere Aktionen mitzutragen.
 
Sie haben ganz offensichtlich das Motto „Aus Liebe zum Leben“ zu ihrer Herzensangelegenheit erklärt, was sich durch langjährige Bindung, Großzügigkeit, Anregungen und selbstlose Einsätze zugunsten der Menschen in Vietnam zeigt, zum Beispiel:

Eine Sozialarbeiterin in der Nähe von Marburg, die auch als „Clown-Doktorin“ in den Kinderstationen auftritt, besuchte für ein paar Tage die Kindergärten in Hue, um den Kindern dort Freude zu bereiten, trotz Sprachbarriere und unterschiedlicher Mentalitäten. Vor der Reise hatte sie eine beachtliche Summe zur Renovierung eines Kindergartens gesammelt.

Eine Marathonläuferin aus Berlin nahm ihre Beteiligung zum Halbmarathonlauf in Neapel zum Anlass, zu Spenden für die Kinder in Vietnam zu werben. Ihr gelang es, 30 Kindern für 1 Jahr eine warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen.
Eine Familie aus Torino, Italien, besuchte auf ihrer Asienreise die Kindergärten in den ländlichen Regionen der Provinz Quang Tri. Nach der Rückkehr erzählte sie ihre Eindrücke in einem Bericht mit bewegenden Texten und Fotos. Zwei Monate später konnte der Bau des Sonnendachs auf dem Spielhof eines Kindergartens in Mittelvietnam von den erbetenen Spenden finanziert werden. Damit dürfen 50 Kinder zwischen 2 und 5 Jahren während der Sommermonate länger draußen bleiben, statt sich in den heißen Klassenzimmern aufhalten zu müssen.
Ein Unternehmer mit Firmensitz in Bamberg, plazierte eine Information über den Maitreya-Fonds auf der Homepage seiner Firma. Dadurch sind unsere Sozialprojekte bei seinen Mitarbeitern und Kunden bekannt geworden, was zu weitereren Förderungen führt.
Ab und zu werden wir im Jahr mit Sammelspenden aus Seminaren, Retreats oder privaten Anlässen überrascht. Darunter sind auch Erlöse aus Schulaktionen oder von den eigenen Erzeugnissen der Unterstützer.

Die Verbundenheit und die Hilfsbereitschaft, u.a. auch in den einfühlsamen Worten an uns mit dem Bedauern, die regelmäßige Spende aus privaten Gründen einstellen zu müssen, zeigen, dass das Mitgefühl immer da ist und keiner in seiner Not allein gelassen wird.
Gerade in den letzten Tagen kamen die Nachrichten über dramatische Verluste an Menschenleben und von unvorstellbaren materiellen Schäden durch die Überschwemmungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Bilder erinnern uns an die gleiche Not und Verzweilung, aber auch den gleichen Mut und die Solidarität bei den Menschen nach der Flutkatastrophe in Vietnam im November letztes Jahres. Aus dem Tempel der Patriarchen Tu Hieu sendet Schwester Chn Khong, die Gründerin des Hilfsnetzwerks „Hieu va Thuong“ ihre herzliche Anteilnahme und Gebete an alle Menschen in den betroffenen Gebieten. Die Sozialarbeiter unseres Partnervereins „Hieu va Thuong“ in Vietnam und wir, das Maitreya-Fonds-Team, richten unsere Gedanken und den Wunsch auf baldigen Wiederaufbau an sie.

Ihnen wünschen wir Gesundheit und Zuversicht, besonders während dieser Zeit. Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Maitreya-Fonds-Team

Die Kinder danken Ihnen
Bitte helfen Sie uns „Aus Liebe zum Leben“, damit diese Menschen nicht verzweifeln!
Maitreya-Fonds e.V. - IBAN: DE92 7019 0000 0002 5200 10 · Kennwort: Coronahilfe
Eine deutsche “Clown-Ärztin” teilt ihre Freude mit den vietnamesischen Vorschulkindern in Hue.

Liebe Freundinnen und Freunde des Maitreya-Fonds,

es sind wahrlich keine leichten Zeiten, mit denen die Weltgemeinschaft zu kämpfen hat. Eine Pandemie fordert ihren Tribut, sowohl gesundheitlich als auch seelisch und wirtschaftlich. Die Länder, die schon vorher in einer prekären Situation waren, müssen leider unter diesen Umständen einen höheren Preis zahlen.
Wie Sie möglicherweise in den Medien erfahren haben, gibt es in Vietnam seit drei Monaten einen Corona-Ausbruch mit der Delta-Variante. Die Zahl der Neuinfizierten von 50 am Anfang Mai ist bis zur vorletzten Juliwoche auf über 9.000 am Tag gestiegen. Die Dunkelziffer muss um ein Vielfaches höher sein, weil es in Vietnam weniger Testmöglichkeiten gibt.
Trotz der drastischen Schutzmaßnahmen, wie Einzäunung ganzer Stadtteile unter Quarantäne, Schließen von Industriebetrieben bei einem positven Test, frühe Entlassung von Patienten mit langem Krankenhausaufenthalt, um Betten für Corona-Patienten freizuhalten, hat sich die Situation nicht gebessert.

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"Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere,
und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst."
(Thich Nhât Hanh, Zen-Meister und Schirmherr des Maitreya-Fonds)